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Insel Elba Teil II.

Rio nell’Elba entstand im zehnten Jahrhundert an den Hängen des Monte Strega (Berg der Hexen). Nach zirka 200 Jahren umzingelten die Pisaner die Stadt mit einer mächtigen Verteidigungsmauer. Diese war aber nicht genug, um den Zorn des Piraten Barbarossa, der die Stadt im Jahre 1534 dem Erdboden gleichmachte, standzuhalten. Später wurde die Stadt von den Appiani, einer edlen Pisaner Familie, wiederaufgebaut.

Rio nell’Elba liegt mit seinen etwa 1200 Einwohnern im Osten der Insel, 165 Meter über dem Meeresspiegel. Auf dem Hauptplatz steht die Kirche der Heiligen Cajetan und Quirico. Sie wurde im 14. Jahrhundert erbaut und im Inneren sorgen die barocken Altäre und Gemälde für ein exquisites Dekor. Erwähnenswert ist auch die Collezione Alfeo Ricci. Rio nell’Elba ist der Geburtsort von Alpheus Ricci, einem Gelehrten, der bis in die ersten sechzig Jahre des 20. Jahrhunderts die vielfältigen Mineralien der Insel studiert hat. Seine reiche Sammlung besteht aus mehr als 700 Proben von Mineralien, die ausschließlich von der Insel stammen.

Das Archäologisches Bergbaumuseum beherbergt eine Sammlung von Exponaten, Tabellen und Beispiele der Eisenverarbeitung, die die Geschichte der Vorfahren der heutigen Inselbewohner dokummentieren.

Marina di Campo ist mit seinem zwei Kilometer langem Strand einer der frequentiertesten Orte unter den Touristen. Im Hafen ankern neben einer Reihe von Sportbooten eine Menge bunter Fischerboote. Auf der westlichen Landzunge wacht der Turm “Torre della Marina” über die Boote. Vom Hafen erreicht man über die Stufen der via Bellavista das Herz des alten Fischerviertels. Von dort führt ein Weg bis zu dem wunderschönen Strand Galenzana. Auf der gegenüberliegenden Seite der kleinen Bucht befindet sich der Strand Fonza, berühmt für die Landung der Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Die am meist geschätzten Strände der Umgebung sind Cavoli und Fetovaia.
Rio Marina war jahrelang der Hafen für Frachtschiffe von Rio nell’Elba, die das extrahierte Erz von dort in die Welt beförderten. Heute ist Rio Marina ein wichtiger Touristenort. Es ist ein kleines, attraktives Städtchen im Osten der Insel. Die Häuser sind immer noch rötlich vom Eisen-gefärbten Staub. Der Turm aus dem 16. Jahrhundert beherrscht den Hafen. Von besonderem Interesse ist das Museum “Mineralogicvo” und der Palazzio della Concessionaria ( Palast der Händler), wo sich eine der bedeutendsten Sammlungen von Mineralien weltweit befindet.
Geschützt durch die Festungen Focardo und San Giacomo weilt Porto Azzurro im Osten der Insel. In den letzten Jahren hat sich der lebhafte und freundliche Ort zu einem der beliebtesten Anlaufspunkte entwickelt. In der Nähe der Stadt liegt das Heiligtum der Madonna von Montserrat. Entlang dem wunderhübschen Hafen sorgen die vielen Pizzerien, Strassencafés und Restaurants für Stimmung und Unterhaltung. Gute Bademöglichkeiten findet man in der Barbarossa- und Reale-Bucht 1 bwz. 3 km nordöstlich von Porto Azzurro. Eine Besonderheit ist auch der ovale Süsswassersee Terranera.
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