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Weisse Sandstraende

Die weißen Sandstrände sind Teil der sandigen Küste der Gemeinde von Rosignano Marittimo, zwischen den Dörfern von Rosignano Solvay und Vada. Sie bilden den äußersten nördlichen Rand der Küste der Maremma.

Der Grund für die Farbe des Sandes, der den Strand einen Tropenstrand erscheinen lässt, ist die Produktion von Bikarbonat, die hier in einem Werk in Rosignano Solvay, etwa eine Meile von der Küste entfernt, seit Jahren betrieben wird.Die weißen Sandstrände sind ein touristisches Ziel, das insbesondere von jungen Menschen aus dem In-und Ausland geliebt wird. Um an die Strände zu gelangen, nimmt man die Aurelia Strasse, Richtung Grosseto Livorno und fährt bei Rosignano Marittimo ab. Bei der Autofahrt, schweift der Blick entlang der zerklüfteten Küste, bishin zu dem ungewöhnlichen Streifen weißen Strandes, der etwa 4 km lang ist.

Im Juli 1994 trafen sich hier die Rugbyspieler von Rosignano, erstmals zu einer Sangria-Party am Strand. Das Jahr darauf kamen zu dem Fest auch Verwandte und Freunde der Spieler hinzu. Jedes Jahr gesellten sich immer mehr Menschen hinzu, bis im Jahre 2003 die Zahl auf stolze 25.000 Teilnehmer anstieg. Aufgrund des großen Andrangs und der erhöhten Anforderung an Sicherheitsmaßnahmen wurde das alljährliche Fest von der Gemeinde von Rosignano Marittimo 2004 dann schliesslich verboten. Wegen seines tropischen Aspekts, ist der Strand auch ein beliebter Ort für die Aufnahmen von Werbespots und Model-Shootings.

Doch, obwohl der weisse Sand dieses 4 km langen Küstenstreifens, einen bezaubernden Anblick bietet, gehört dieser wegen der Anwesenheit von Quecksilber und anderen Schadstoffen, zu den am stärksten verschmutzten ganz Italiens. In der Tat zählt diese Küste von weißen Stränden, aufgrund der jahrzehntelangen Tätigkeit der Fabrik Solvay zu den 15, am stärksten verschmutzten Küsten des Mittelmeers. 2010 wird endlich die Abfuhr von Quecksilber in das Meer eingestellt werden. Im Zuge der Industrialisierung wurden in den letzten Jahrzehnten dennoch insgesamt 500 Tonnen Quecksilber ins Meer geleitet. Es ist unbedingt zu beachten, dass an einem Teil der Küste das Baden im Meer wegen das hohen Schadstoffgehalts verboten ist. Viele Badeurlauber lassen sich jedoch von der ausserordentlichen Schönheit des Küstenstreifens verleiten und Baden genau dort, wo sich der Abfluss des Quecksilbers befindet.

Also aufgepasst: “Die weissen Strände der Toskana sind ein Traum für das Auge, aber nicht für den Körper”. Man sollte diesen zauberhaften Küstenstreifen durchaus gesehen haben, aber auf das Bad in den Wellen sollte man verzichten.


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