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Museen

Galerie der Uffizien

Die weltbekannten Uffizien waren ursprünglich eine private Galerie der mächtigen Medici Familie, die hier Gemälde, Statuen, Schmuck, wissenschaftliche Instrumente und Waffen zu ihrem privaten Vergnügen sammelten. Die Medici-Sammlung gilt heute als eine der interessantesten und wertvollsten Sammlungen in der ganzen Welt. 1865 wurden die Uffizien offiziell zu einem Museum. In den 50 Ausstellungsräumen sind Gemälde aus dem 13. Jahrhundert bishin zum 18. Jahrhundert zu bewundern. Sie sind alle in chronologischer Reihenfolge ausgestellt, so dass es dem Besucher leicht gemacht wird, die Neuerungen in der Kunst über die Jahrhunderte weg nachzuvollziehen. Höhepunkte sind die berühmte “thronende Madonna” von Giotto, die “Schlacht von San Romano” von Paolo Uccello, das Doppelporträt von Piero della Francesca, “Federico da Montefeltro” und die “Geburt der Venus” von Botticelli. Das Museum beherbergt zudem drei Meisterleistungen von Leonardo da Vinci, eine von Michelangelo, ein paar von Raffaello und viele von Tiziano.

Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 8.15 – 18.50 Uhr; montags geschlossen. Eintritt € 15,25; reduzierte Tickets € 12,00

Galerie der Akademia


Im 14. Jahrhundert war das Museum ein Krankenhaus, wurde später die Akademie der Bildenden Künste und beherbergt heute den “David”, dem absolute Meisterwerk von Michelangelo. Neben ihm bietet das Museum eine Sammlung von Gemälden aus dem Mittelalter, Renaissance bishin zum Anfang des 17. Jahrhunderts. Hervorzuheben sind auch die Statuen der vier Sklaven, die von Papst Julius für die Verzierung seines Grabmals in Auftrag gegeben wurden.

Dienstag – Sonntag: 8.15 – 18.50; Eintritt € 15,25; reduzierte Tickets € 12,00

Palatina und Galerie der Moderne

Diese einzigartige Gemäldegalerie war der letzte Wohnsitz der Medici Familie und später auch die Residenz des Geschlechts Habsburg-Lothringen und als Florenz die Hauptstadt Italiens war, ebenso der Sitz der italienischen Königsfamilie. Die Ausstellung folgt nicht, wie in den Uffizien, einer chronologischen Reihenfolge. Die Gemälde sind vielmehr nach der Ähnlichkeit der Themen, Rahmen, der Größe der Leinwand, oder nach Farben geordnet. Unter den Kunstwerken befinden sich Gemälde von Raffael, Tizian, Andrea del Sarto, Rubens, Van Dyke und Caravaggio. Die meisten von ihnen gehörten zu den Sammlungen der Medici, des Kardinals Leopold und des Prinz Ferdinand. Von dem Balkon der Galerie geniesst man eine unvergleichliche Aussicht auf die Boboli-Gärten.

Dienstag – Sonntag: 8.15 – 18.50; Eintritt € 16,25; reduzierte Tickets € 13,00

Bargello Museum

Das Gebäude aus dem Jahr 1255 beherbergt neben einigen frühen Skulpturen von Michelangelo wie “Bacchus”, (1496), “Tondo Pitti” (1504), “Brutus” und “David-Apollo” auch Meisterwerke von Donatello , Ghiberti, Verrocchio und Giambologna, sowie die Carrand Sammlung, aus sehr kostbaren römischen, byzantinischen und mittelalterlichen Elfenbein, ganz zu schweigen von den langobardischen und barocken Juwelen und den in Frankreich produzierten Emaille-Fliesen. In der zweiten Etage sind die Ausstellungsräume mit Keramik- und Waffensammlungen ein wahrer Blickfang.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Samstag: 8.15 – 13.50
Zweiter und vierter Sonntag im Monat: 8.15 – 13.50
Erster, dritter und fünfter Montag im Monat: 8.15 – 13.50

Eintritt € 11,75; reduzierte Tickets € 9,75

Medici-Kapellen


Das im 17. Jahrhundert erbaute Mausoleum für die Medici-Familie ist heute ein Museum. Die neue Sakristei aus dem 16. Jahrhundert unterstreicht mit ihren Skulpturen das Schöpfertum Michelangelos. Für den Entwurf des quadratischen Grundrisses mit einer halben Kuppel liess sich Michelangelo eindeutig von der alten Sakristei von Brunelleschi, die dieser als private Grabkapelle der Medici entworfen hatte, inspirieren. Die geometrischen Dekorationen aus grauem Stein an den Wandflächen und die leuchtenden, weißen Marmorstatuen bilden einen herrlichen Kontrast zu der Farbexplosion der nahegelegenen Fürstenkapelle, die mit aufwendigen Mosaiken aus Halbedelsteinen dekoriert ist.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Samstag: 8.15 – 14.00
Erster, dritter und fünfter Sonntag im Monat: 8.15 – 14.00
Zweiter und vierter Montag im Monat: 8.15 – 14.00

Eintritt € 13,75; reduzierte Tickets € 10,75

Museum San Marco


Dieses Museum ist in einem ehemaligen Kloster untergebracht, das von 1437 bis 1452 nach den Entwürfen von Michelozzo errichtet wurde. Es ist mit Fresken von Ghirlandaio und Fra ‘Bartolomeo und Gemälden von deren Nachfolgern ausgeschmückt. Die Schlafzellen und die Räumlichkeiten von Cosimo dem Alten sind mit wertvollen Fresken von Beato Angelico ausgemalt. Einer der Höhepunkte des Museums ist das Fresko der Verkündigung, das sich über dem Treppenaufgang zu den Schlafsälen befindet. Es gilt als das Symbol der Reinheit, des Gehorsams und des Glaubens. Ein weiteres Glanzstück ist die Bibliothek, die ebenso von Michelozzo entworfen wurde. Sie gilt mit ihren Arkaden und schmale Säulen als eines der besten Beispiele der Renaissance-Kunst in Innenräumen.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Freitag: 8.15 – 13.50
Samstag: 8.15 – 18.50
Zweiter und vierter Sonntag im Monat: 8.15 – 19.00
Erster, dritter und fünfter Montag: 8.15 – 13.50

Um langes Anstehen vor den Museen zu vermeiden kann man bei dem Buchunsservice auf http://www.florence-museum.com/de/ Museumskarten reservieren.

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